Effloreszenz

Das lateinische Wort bedeutet Hautblüte. Gemeint ist im medizuinischen Sinne eine sichtbare Veränderung der Haut im Krankheitsfall. Zur Diagnose bei Hautveränderungen oder Krankheiten dient das morphologische Substrat.

Ekzem, Ekzema

Es handelt sich um eine akute, subakute oder chronische Erkrankung der Oberhaut (Epidermis) mit flächenhaften, gegenüber gesunder nicht deutlich abgegrenzten Hauterscheinungen (Effloreszenzen).

Das Ekzem tritt z.B. als Knötchen, Bläschen und Schuppenbildung mit anfänglichen und begleitenden Hautrötungen, evtl. mit Verhornungen auf. Auch tiefere Hautschichten können beteiligt sein.

Es entsteht meist als Unverträglichkeitsreaktion nach Berührung bestimmter Stoffe, sogenanntes nicht-allergisches Kontaktekzem, als Allergie oder auch toxische Reaktion.

Übersteigerte Immunantwort, Abnutzungserscheinungen und Störungen der Haut und ihrer (auf Schweiß- und Talgdrüsentätigkeit beruhenden) Schutzhüllen (Barrieren) sowie Befall mit Erregern (Bakterien, Pilze) können fördernd oder auslösend wirken.

Ekzema atopicum

Dermatitis atopica oder Ekzema atopica entsteht infolge anlagebedingter konstitutioneller Überempfindlichkeit, wobei ein bestimmtes Ekzematogen meist nicht feststellbar ist.

Dermatitis:

Die Hautmanifestationen des atopischen Ekzems sind hinsichtlich Reaktionsort und -art vom Lebensalter abhängig:
- beim Säugling als Gesichtsekzem (Milchschorf, Säuglingsekzem),
- beim Schulkind als Neurodermitis,
- beim Erwachsenen mit eher verstreuten Herden mit Papeln (s. Papel) an Rumpf und Gliedmaßen, oft von Asthma begleitet.

Mehr zum Thema: Hautveränderung

Ekzematogen

Ein Allergen, das in der Haut an ein Trägereiweiß gekoppelt über Auslösung einer zellulären Immunreaktion zum Ekzem führt, wird Ekzematogen genannt. Kunststoffe, Kosmetika, Medikamente, mikrobielle und pflanzliche Ausscheidungsprodukte können Ekzematogene sein.

Epidermis

Die gefäßlose, in den oberen Schichten aus verhorntem Plattenepithel bestehende Außenschicht der Körperhaut wird als Epidermis bezeichnet.

Epidermitis

Epidermitis bedeutet in erster Linie eine Entzündung der Epidermis. Symptome können Schwellung, Bläschenbildung und Nekrose der Haut als Grundreaktion einer ekzematösen Kontaktdermatitis sein.

Epidermolysis

Epidermolysis Das Ablösen der Oberhaut (Epidermis) mit Bläschen- oder Blasenbildung wird Epidermolysis genannt.

Ernährung

Zufuhr und Aufnahme der zur Erhaltung des Lebens notwendigen Flüssigkeiten und festen Nährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, auch Salze, Vitamine, Spurenelemente), für den Menschen möglichst in gemischter Form, d.h. tierischer und pflanzlicher Kost, wird Ernährung genannt.

Ernährungskrankheiten

Ernährungskrankheiten sind durch Fehlernährung also Unter-oder Überernährung hervorgerufene Krankheiten.

erscheinungsfrei

Der Zeitraum, in dem keine äußerlichen Krankheits-Symptome auftreten, wird erscheinungsfrei genannt.